Bäcker

Beruf als

Benötigte Ausbildung

3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handwerk

  • Work-Life Balance:
  • Einstiegsgehalt:

1700,00 €

  • Spitzengehalt:

2100,00 €

  • Ø Bewerber pro Stelle:
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Was macht ein Bäcker*?

Wenn Sie ein kreativer Frühaufsteher sind, dem es nichts ausmacht, bereits um drei Uhr morgens und auch am Wochenende in der Backstube frische Brötchen zu backen, ist der abwechslungsreiche Beruf als Bäcker genau richtig.

Neben dem Backen von Brot und Brötchen zählt auch das Backen von Plätzchen, Torten und Kuchen zum Berufsbild. Sie können Ihre Kunden mit neuen Kreationen verwöhnen und kreativ sein.

Zu diesem Jobprofil gehört die Herstellung von Teigen, die exakte Abmessung von Zutaten und der Umgang mit der Rühr- und Knetmaschine. Zudem zählt das Kneten von Teig mit den Händen und das Schälen von Obst zu den Aufgaben.

Nach dem Portionieren der fertigen Teige müssen Sie diese im Ofen backen. Im Anschluss daran ist es die Aufgabe des Bäckers, die Backwaren auf ihre Qualität hin zu überprüfen. Nicht nur die Vorbereitung der Backwaren, sondern auch die Verpackung und Lagerung zählen zu den Arbeitsgebieten.

Als Bäcker betätigen Sie spezielle Maschinen und Geräte, welche Sie nach Gebrauch reinigen und pflegen.

Erzeugnisse

Zu den wichtigsten Erzeugnissen zählen diverse Brotsorten wie Vollkorn-, Misch-, Weiß- und Schwarzbrote. Als Spezialist für Gebäck stellen Sie beispielsweise Weckerln, Kipferln, Semmeln und Salzstangerln her. Da in der Backstube auch Feingebäck produziert wird, lernen Sie, wie Strudel, Striezel und Krapfen hergestellt werden.

Es zählt auch zu den Aufgaben dieses Handwerksberufs, Füllungen herzustellen und Backwaren entweder maschinell oder händisch zu füllen.
Dauerbackwaren wie Zwieback, Lebkuchen und Kekse werden ebenso in diesem Metier hergestellt wie Diätbackwaren für Personen mit Unverträglichkeiten und Diabetes.

Damit gesundheitsbewusste Kunden Vollwertbackwaren genießen können, erlernen Bäcker auch diese Backkunst.
Neben der Fertigung gehören auch regelmäßige Qualitätsprüfungen der Rohstoffe und der hergestellten Backwaren zum Arbeitsalltag. Die fachgerechte Bedienung und Reinigung von Küchengeräten und Maschinen zählen ebenso zu den Aufgaben wie die Präsentation der Backwaren und die Recherche nach neuen Backrezepten.

Tätigkeitsfelder

Bäcker und Bäckerinnen können generell in drei Tätigkeitsfeldern eingesetzt werden.
Hierzu zählt die Teigherstellung bzw. das Mischen, die Tafelarbeit ebenso wie die Ofenarbeit.

Teigherstellung

Beim Mischen des Teiges füllen Brötchenbäcker die benötigte Mehlmenge entweder aus dem Silo oder aus Säcken in den Kessel. Per Steuergerät geben Sie die gewünschte Menge und Art des Mehls ein. Das Mehl aus dem Silo gelangt per Rohrleitung in den Kessel.

Tafelarbeit

Ein weiteres Betätigungsfeld als Bäcker stellt die Tafelarbeit dar, bei welcher Sie dem Teig eine bestimmte Form verleihen.

Ofenarbeit

Als Ofenarbeit wird das Backen der portionierten und geformten Backwaren bezeichnet.

Nicht alle Bäcker sind auch in allen drei eben genannten Bereichen tätig. Es kann vorkommen, dass Sie entweder nur zum Mischen oder nur für die Tafel- oder Ofenarbeit angestellt werden.
Wenn Sie in einem kleinen Betrieb arbeiten, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie mehrere Aufgabenbereiche übernehmen, während Sie in Großbetrieben meist nur spezialisiert oder in Teilbereichen eingesetzt werden.

Für diese Tätigkeit ist Know-how in puncto Nahrungsmittelkunde und Lebensmitteltechnologie notwendig. Wichtig sind neben labor- und gerätetechnischen Kenntnisse auch das Erkennen der Zusammenhänge mit der Erzeugung der Backwaren.

Gesteuerte Arbeitsgänge bei großen Anlagen

In größeren Backstuben und Großbetrieben werden für die Brot- und Gebäckerzeugung halbautomatische ebenso wie vollautomatische Anlagen eingesetzt. Hierzu zählen die sogenannte Semmel- und Brotstraße.
Wenn Sie diesen Handwerksberuf in einem großen Unternehmen ausführen, sind die Arbeitsgänge häufig kontinuierlich gesteuert. In erster Linie stellen Bäcker die Maschinen ein, steuern und überwachen diese.

Voraussetzungen

Wenn die Nachtarbeit und das frühe Aufstehen kein Problem darstellten, sind zwei wesentliche Kriterien erfüllt.
Unabhängig vom Einsatzbereich müssen die strikten Anforderungen an die persönliche und betriebliche Hygiene eingehalten werden.

Neben der Herstellung von Backwaren sind ernährungsphysiologisches Wissen und entsprechende betriebswirtschaftliche Kenntnisse gefragt.
Wenn Sie über Kreativität, handwerkliches Geschick und technisches Verständnis verfügen, sind die Grundvoraussetzungen für diesen Beruf ideal.

Zudem sollten Sie Eigenschaften wie Sorgfalt, Verantwortungsbewusstsein und ein Gespür für Hygiene und Sauberkeit mitbringen.
Neben Disziplin beim Aufstehen in der Nacht sind auch gute Noten in Chemie und Mathematik eine wichtige Voraussetzung.
Motorisches Geschick und die Arbeit mit den Händen ist als Bäcker wichtig und auch das Interesse an Nahrungsmittel samt deren Inhalts- und Wirkstoffen sollte groß sein.

Bei diesem Lehrberuf sollten Sie offen für neue Rezepturen sein, gerne selbständig ebenso wie im Team arbeiten und kein Problem mit dem Tragen von Arbeitskleidung haben.

Der Bäckerberuf ist ein anerkannter Ausbildungsberuf, welchen Sie in einer dualen Ausbildung in drei Jahren erlernen können. Dieser Lehrberuf in Industrie und Handwerk wird sowohl in der Berufsschule auch in einem Ausbildungsbetrieb absolviert.

Für eine Bewerbung ist es nie zu spät!

Was verdient ein Bäcker?

Bereits als Auszubildender dieses dreijährigen Lehrberufs können Sie sich über eine Ausbildungsvergütung freuen, welche sich meist nach den tarifgebundenen Vereinbarungen richtet und nur im Sonderfall frei vereinbart sind.

Im ersten Ausbildungsjahr beträgt eine Ausbildungsvergütung 500 bis 741 Euro, während Sie bereits im zweiten Lehrjahr zwischen 640 und 900 Euro verdienen. Im letzten Ausbildungsjahr erhalten Auszubildende 640 bis 900 Euro.

Als ausgelernter Bäcker ist Ihr Verdienst um einiges höher als während Ihrer Lehrlingszeit. Das Einstiegsgehalt hängt einerseits von der Art Ihrer Beschäftigung, andererseits von Betrieb ab. Üblicherweise liegt das Einstiegsgehalt bei 1700 bis 2100 Euro.

Arbeitgeber: Wer stellt Bäcker ein?

Als Bäcker können Sie in unterschiedlichen Beschäftigungsbetrieben tätig sein. Sowohl in industriellen Großbäckereien als auch in kleinen handwerklichen Bäckereien ist diese Berufsgruppe gefragt. Zudem können Sie in Diät- und Spezialbäckereien arbeiten. Sie können diesem Beruf auch im Catering oder in der Gastronomie nachgehen.

Arbeitsorte

Sie arbeiten Indoor, meist in Backstuben oder Werkhallen. Wenn Sie in einer handwerklichen Bäckerei tätig sind, können Sie auch in den Verkaufsräumen eingesetzt werden.

Einstiegschancen für Bäcker

Die Chancen, in diese Berufssparte einzusteigen, sind gut. Dieses Berufsbild wird auch in Zukunft noch gefragt sein und da die Auswahl an Tätigkeitsfeldern ziemlich groß ist, werden regelmäßig Bäcker gesucht.

Stellenangebote finden Sie in den Jobanzeigen diverser Zeitungen. Ebenso können Jobvermittlungsportale bei der Suche hilfreich sein.
Da nicht nur die Nachfrage an Wellness-Produkten und Diät-Brötchen steigt, sondern auch handgemachte Brote und Bäckereien voll im Trend liegen, sehen die künftigen Aussichten für Bäcker sehr gut aus.

So sehen die Karrierechancen für Bäcker aus

Die Karriereleiter ist hoch und diese hochzuklettern ist eine Leistung für sich. Doch die Mühen werden bezahlt, da Sie mit einer Weiterbildung Ihren Verdienst verbessern und bis zu 2700 Euro monatlich verdienen können.

Am Ende der Ausbildung legen Sie eine Gesellenprüfung ab. Wenn Sie diese bestehen, dürfen Sie sich offiziell Bäcker nennen.

Technischer Fachwirt

Als technischer Fachwirt qualifizieren Sie sich für eine führende Position. Technische Fachwirte müssen eine Prüfung ablegen, um in der mittleren Führungsebene arbeiten zu können. Dank dieser Weiterbildung besteht die Möglichkeit, bestimmte Arbeitsbereiche zu leiten.

Seminare und Zertifikate

Mit speziellen Weiterbildungen können Sie sich spezialisieren und Sie erhalten Zertifikate für spezielle Verkaufsmethoden oder Backverfahren.

Bäckermeister

Nach der Lehre können Sie an der Fachhochschule Ihre Meisterprüfung ablegen. Die Meisterprüfung ist die Voraussetzung dafür, dass Sie sich später einmal selbstständig machen können. Zudem befähigt Sie der Meistertitel zur Ausbildung von Lehrlingen.

Studium

Als Bäckermeister können Sie an gewissen Hoch- und Fachschulen aufbauende Studienlehrgänge besuchen. Mögliche Studienrichtungen sind Ernährungstechnologien oder Ernährungswissenschaften.

Selbstständigkeit

Mit ausreichend Berufserfahrung und dem Titel als Meisterbäcker können Sie Ihre eigene Backstube gründen. Eine wichtige Voraussetzung stellen betriebswirtschaftliche Kenntnisse dar.

Wussten Sie schon, dass Bäcker

das Mehl nur in Handwerksbetrieben aus Säcken schöpfen? In Großbetrieben wird das Mehl in einem Mehlsilo gelagert. Der Brötchenbäcker gibt die benötigte Mehlmenge in eine Maschine ein und das Mehl wird per Rohr aus dem Silo in die Backkammer transportiert und landet in der Mischschale, die auch als Kessel bezeichnet wird.

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  • Konditor
  • Backtechnologe
  • Confiseur
  • Boulanger

*Hinweis: Für ein besseres Lesegefühl wird in diesem Text ausschließlich von „Bäcker“ gesprochen, dies schließt natürlich alle Geschlechter mit ein.

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